Niederkrüchten,
den 14.09.2016

 

Antrag

der Fraktion der CDU

Ausbau des innerörtlichen Radwegenetztes

Die CDU-Fraktion beantragt, die notwendigen Schritte einzuleiten, um an folgenden innerörtlichen Straßen Radwege einzurichten:

•   entlang der Goethestraße von Hauptstraße/Mönchengladbacher Straße/An der Beek bis Overhetfelder Straße/Heinrichstraße/Schulstraße

•   entlang der Heinrichsstraße von Hauptstraße bis Goethestraße/Schulstraße

•   entlang der Hauptstraße von Goethestraßße/An der Beek/Mönchengladbacher Straße bis An der Wae

•   entlang der Hochstraße von Am Kamp/Brempter Weg bis Beethovenstraße/Hermann-Löns-Straße

•   entlang der Straße An Felderhausen und der Erkelenzer Straße bis Ulmenstraße

•   Entlang der Mittelstraße von Beethovenstraße/Brahmsstraße bis Friedenstraße/Erkelenzer Straße/An Felderhausen

Begründung:

1. In den letzten Jahren ist das Radfahren immer populärer geworden, auch mit Pedelecs und E-Bikes. Es sind einige neue Radwege in unserer Region eingerichtet worden, z. B. von Gützenrath bis Heyen und von der Lüttelforster Mühle bis Erkelenzer Straße/L126.

2. Durch innerörtliche Lückenschlüsse von Radwegen würde das Radfahren noch attraktiver werden. Für die Streckenführung könnten auch Fahrbahnflächen in Anspruch genommen werden, da einige Straßen wegen ihrer früheren Einstufung als Bundesstraßen über ausreichend Breite verfügen.

3. Die Verkehrssicherheit für Radfahrer würde durch die Lückenschlüsse deutlich verbessert.

4. Im Zuge der Einrichtung der Radwege böte sich die Chance, den zum Teil erheblichen Kraftfahrzeugverkehr zu beruhigen und so auch zu einer Verbesserung des Wohnumfelds für Anlieger beizutragen

5. Die von uns beantragten Wege dürften zu einer Steigerung des Radtourismus in Niederkrüchten führen und damit im Interesse von Gastronomie und Einzelhandel liegen.

6. Im Heineland und auf dem Gelände des Raiffeisenmarktes in Niederkrüchten sind Ansiedlungen von Vollsortimentern geplant. Die Nahversorger wären so auch für Radfahrer besser erreichbar.

Zur Vorbereitung der Beratung über den Antrag bitten wir die Verwaltung zu prüfen, ob die Möglichkeit einer Teilförderung aus Mitteln des kommunalen Straßen- und Radwegebaus besteht.

Wir regen an, zu diesem Themenkomplex mit dem Kreis Viersen und dem Landesbetrieb Straßenbau Kontakt aufzunehmen und gegebenenfalls eine Fachberatung im Planungs-, Verkehrs- und Umweltausschuss zu organisieren.

 

Werner Hommen

und die Fraktion der CDU