CDU-Seniorenfahrt am 11. Oktober 2006
nach Wuppertal


Bei strahlendem Sonnenschein wurde in Richtung Wuppertal losgefahren. Leider waren einige Abmeldungen zu verzeichnen, aber trotzdem mussten zwei Busse der Firma von den Driesch eingesetzt werden, um die vielen gut gelaunten Seniorinnen und Senioren in Elmpt und Niederkrüchten aufzunehmen.

In Wuppertal angekommen erwarteten die Gruppen zwei Reiseführerinnen, die in einer einstündigen Stadtrundfahrt die Sehenswürdigkeiten und geschichtliche Entwicklung der Stadt erläuterten. Ein besonderes Merkmal dieser Stadt ist die Schwebebahn, eines der sichersten Verkehrsmittel der Welt.

Nach der Stadtrundfahrt wurde im Restaurant "Alter Kaiser" zu Mittag gegessen. Es ist ein uriges Lokal, wo man gemütlich speisen konnte. Und alle hatten sich genügend von der Rundfahrt zu erzählen. Gegenüber dem Lokal ist ein Haltestelle der Schwebebahn. So ist man von der Innenstadt in ein paar Minuten dort. Nach dem Essen ging die Busfahrt in Richtung Hüngstener Brücke, wo man bei einem kleinen Spaziergang das Essen verdauen konnte.


Müngstener Brücke

Die Müngstener Brücke ist mit 107 Metern auch heute noch die höchste Stahlgitterbrücke Deutschlands. Sie ist 465 Meter lang. Die Kosten betrugen 2.646.368,25 Mark. Die Bauleitung hatten: Geheimer Baurat Illing, Regierungsbaurat Delmes, Geheimer Baurat Brewitt und die Regierungsbaumeister Carstanjjen und Rohlfs. Ausführende Firma war die MAN - Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg - mit Direktor Riepel und den Ingenieuren Bohny, Herrmann, Bilfinger und Möbus. Beim Bau der Brücke kamen auch Arbeiter zu Tode. Es gibt davon aber nur kurze Notizen in der damaligen Presse. Insgesamt sollen sechs Menschen umgekommen sein. Autos gab es damals noch nicht. Pferdefuhrwerk und Postkutsche erledigten bergauf und bergab mühsam den Transport. So war die Herstellung der Eisenbahnverbindung zwischen den beiden bergischeo Städten Solingen und Remscheid eine große Erleichterung.Betrug die Entfernung in der Luftlinie nur 8 Kilometer, so konnte man sich bis zur Errichtung der Brückde mit der Bahn nur auf einem 44 Kilometer langen Umweg erreichen. Die Höchstgeschwindigkeit der Züge auf der Brücke ist auf 80 Stundenkilometer beschränkt. Die Anstrichfläche beträgt 75.000 qm.


cafeburghof@t-online.de

Am Nachmittag ging die Fahrt dann weiter nach Schloss Burg. Durch einen Riesenstau trafen die beiden Busse mit Verspätung dort ein. Im Café-Restaurant Burghof waren die Kaffeetische schon gedeckt. Riesenstücke Kuchen mit Sahne und Kaffee in Dröppelminas wurden gereicht. Ein sehr empfehlenswertes Café.

Gegen 18.00 Uhr war die Rückfahrt vorgesehen. Das Gruppenfoto zeigt die ersten schon eingetroffenen Seniorinnen und Senioren. Andere besichtigten noch das Schloß.

Elke Gielen, die Organisatorin der alljährlichen Fahrten, bekam für ihren Einsatz keinen Heiligenschein. Sie musste sich mit einem Sahnhäubchen begnügen. Ihr sei von dieser Stelle ein herzliches Dankeschön gesagt, denn allen hatte der Tag bei diesem schönen Wetter gut gefallen.