CDU-Seniorenfahrt zur Kokerei
des Zollvereins Essen und zur
Villa Hügel am Baldeney-See


am 22. August 2012



Fotos: W. Fonger

Um 11.00 Uhr wurde die Kokerei des Zollvereins Essen erreicht.



Bei der anschließenden Führung durch die Kokerei wurde an einer Schautafel das ganze Ausmaß der Kokerei sichtbar. Die Kokerei Zollverein war von 1961 bis 1993 in Betrieb. Sie war die modernste Kokerei Europas.



Für die Senioren war es sehr interessant, etwas über den Werdegang dieser riesigen Anlage zu hören. Der Industriearchitekt Fritz Schupp plante die Anlage. Zwischen 1957 und 1961 wurde die Kokerei errichtet. Sie verfügte über 192 Koksöfen. Es konnten täglich 5000 t Koks hergestellt werden. Um 8000 t Koks pro Tag zu erreichen, wurde die Anzahl der Koksöfen auf 304 erhöht.



Erst aus der Nähe beeindruckten die Ausmaße der Industrieanlage, die heute ein Industriedenkmal ist. Die Zeche Zollverein und die Kokerei wurden 2002 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.



Die alte Energieversorgung wurde hier sinnvoll durch großflächige Solarmodule abgelöst.



Die imposante Villa Hügel, das frühere Domizil der Familie Krupp, wurde bei einem Spaziergang durch die weitläufigen Grünanlagen erreicht. Die Villa wurde 1873 von Alfred Krupp errichtet. Sie war auch gleichzeitig Repräsentationshaus. Auf 8100 m² Wohn- und Nutzfläche sind 269 Räume verteilt. Die Villa ist von einem 28 Hektar großen Park umgeben und liegt in direkter Nähe zum Baldeneysee.



Bevor der Heimweg angetreten wurde, ging man noch etwas entlang des Baldeney-Sees spazieren, um den herrlichen Ausblick zu genießen. Der Baldeneysee ist der größte Ruhrstausee.
Nach den gewonnen Eindrücken des Tages ging es dann zurück nach Niederkrüchten und Elmpt. Es war wieder mal eine gelungene Seniorenfahrt, von der alle begeistert waren.
Wo die Fahrt im nächsten Jahr hinführt, wird den Senioren frühzeitig mitgeteilt.